moderne HiGain Eingangsstufe

modern HiGain

Hier ist einiges anders wie ihr seht, das Signal kommt beinahe ungefiltert an das Gitter. "Beinahe" weil auch das Instrumentenkabel, jenach länge des Kabels mal mehr, oder weniger, einen Widerstand hat.

Der Anodenwiderstand ist mit 120K etwas größer als die üblichen 100K, was in etwas mehr VErstärkung resultiert. Der Kathoden-Bypasskondensator ist so gewählt dass alle Frequenzen geboostet werden.

Der Koppelkondensator ist mit 1nF sehr klein und formt mit dem anschließenden 220K Widerstand und Gainpoti einen Hochpassfilter, der den Bass ziemlich stark filtert um einen tighten, fokussierten und schnell ansprechenden Distortionsound zu erhalten.

Der 220K Widerstand vor dem Gainpoti filtert ein wenig die Höhen und ist Teil eines Spannungsteilers, der andere Teil des Teilers ist das Gainpoti.

Das Gainpoti selbst ist hier nicht als regelbarer Spannungsteiler geschaltet, sondern als regelbarer Widerstand und bidldet wie gesagt erst zusammen mit dem 220K Widerstand davor einen Spannungsteiler. Allerdings ist bei diesem Teiler nur eine Seite regelbar, die andere Seite bleibt fix. Ein "bleeder"-Kondensator ist hier nicht nötig, da der Höhenverlust ebenfalls fix ist und nicht zunimmt wenn man Gain weiter runter regelt.

Der 220K Widerstand nach dem Gainpoti liegt parallel zum Gain-Poti und verkleinert den Wert noch einmal. Selbst voll aufgedreht lässt dieser Teiler also maximal ein Drittel des Signals zur nächsten Stufe durch. Daher kann man bei dieser Schaltung bedenkenlos Gain auch voll aufdrehen und hat immer noch einen sehr fokussierten und matschfreien Sound.

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