CaptainBob Mardröm - 70W Warmachine

Mardröm?

Mardröm ist schwedisch und bedeudet so viel wie Albtraum. Ich denke das sagt schon recht deutlich in welche Richung der Amp geht.

Ja aber wenn das nun ein Amp von CaptainBob ist, warum steht da jetzt Leinhos?

Ich habe mich gegen Ende der Bauphase dieses Amps dazu entschieden, zukünftig meinen Namen auf meine Amps zu schreiben.
CaptainBob wird aber weiterhin für Modifikationen an anderen Amps verwendet, denn das sind ja nicht meine Amps nur weil ich etwas daran mache, also muss da auch nicht mein Name drauf.

Mardröm Amp

ok, was darfs denn sein?

Einen FX-Loop ist ein Muss inzwischen. Meine zwei Eingänge, einer der das Gitarrensignal ein wenig filtert und einer der unverfälscht das Gitter anfährt. Eine separate Eingangsstufe erleichtert das Herumspielen mit Röhren. Zwei Gainregler, einer für die "Menge" der Zerre, der Andere für die Sättigung. Waraxe / Sword, ein Schalter der von fett auf tight schaltet und dabei auch etwas Zerre rausnimmt, perfekt für extrem tiefe Tunings.
Es sollte also ein Amp für Metal extremerer Gangart werden, auch ein bisschen Schwedisch solls klingen, aber er soll auch von Hard Rock bis klassischen Heavy Metal alles können.


Mardröm Front title=


simple as fu**

Statt Platine ist der Mardröm dieses mal auf Turretboard aufgebaut. Nix gegen Platinen, aber solche Turretoards lassen sich deutlich einfacher modifizieren, naja und es schaut auch echt sexy aus. Alle Widerstände sind wie wieder Metallschicht 1W/1% und alle Kondensatoren sind Vishay/Ero MKT1813. Das Tonestack ist direkt an den Potis untergebracht und der Loop, naja, ist halt ein einfacher serieller Loop, also nix aufregendes, aber habe ich schon erwähnt dass alle Regler bis "13" gehen?

Die Bedienung ist denkbar einfach:

1. choose your Weapon, also Schalter auf Waraxe z.B. für alles bis Cis, oder auf Sword falls du tiefer als C spielst, oder falls du gerne Gain voll aufdrehst, was man nebenbei erwähnt bei dem Amp auch bedenkenlos machen kann!

2. stell ein wie viel Zerre zu brauchst, also je nach dem was deine Pickups so liefern und natürlich wie viel Dynamik du benötigst

3. stell ein wie gesättigt und komprimiert die Zerre sein soll, solls sich leicht spielen lassen, oder willst du etwas kämpfen?

4. passe ggf. den EQ an, alles auf 7 (12Uhr) ist genau richtig, aber auch Mitten scoopen ist bei dem Amp kein Verbrechen.

5. na rate mal :-)


Mardröm Back


ok, aber wie klingts?

Es hat ein paar Monate und so manchen Umbau benötigt, aber Mardröm ist fertig und macht genau das was er soll in Sachen Vielseitigkeit, Einfachheit, Sound und Dynamik. Und mit Dynamik meine ich nicht nur Zerre/Clean Dynamik, sondern auch Laut/Leise Dynamik, je nach dem was man will und einstellt. Klanglich kann er tight und agressiv, und doch auch fett und knurrig, aber weniger das Ami mompfmopf, viel mehr dieses crunchy Marshallknurren. Von brutalen Deathmetal, Thrash und Black, über Prog, Djent und XY-Core, bis hin zu gediegeneren, rockigeren Sachen kann er alles und das auch noch sehr gut. Ich selber bin gerade recht häufig in HeavyMetal-Gefilden unterwegs, kann aber auch jeder Zeit in extrem harte Gefilde wandern, ohne am Amp irgendwas zu verstellen. Und für das was Mardröm an Zerrreserven hat, ist er ziemlich leise was Rauschen angeht, ganz ohne Noisegate (das Optional aber auch möglich ist). Der Preamp ist, damit er eine schnelle Ansprache hat, am Anfang der Schaltung in den Bässen recht gut gefiltert, diese kommen dann aber in den späteren Stufen dazu. Die Höhen (oder Hochmitten) sind da, ordentlich sogar, aber die sind so gefiltert das die nie nervig werden. Die Endstufe des Mardröm ist etwas linearer gehalten, dafür aber schön fett in den Tiefmitten. Frequenzen unter 30Hz sind extrem gefiltert, brauch ja auch kein Mensch. In der Endstufe arbeiten wieder TungSol 7581A für das Oomph der 6L6GC gepaart mit den sanfteren Höhen der 5881. Aber auch 6L6GC oder 5881 nimmt er gerne.

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